Getreidefreies Katzenfutter: Ist es besser für Ihre Katze?
Getreidefreies Katzenfutter ist immer beliebter geworden — aber ist es wirklich besser für Katzen?
Der Vermarktungsanspruch von getreidefreiem Futter
Die Idee, dass Getreide schädlich für Katzen ist und dass getreidefreie Diäten natürlicher sind, gewann in den 2010er Jahren weit verbreitete Unterstützung. Aber die Wissenschaft unterstützt dies nicht unmittelbar.
Sind Katzen unverträglich gegenüber Getreide?
Echte Getreideallergien bei Katzen sind selten. Die meisten Katzen verdauen kleine Mengen Getreide perfekt. Die größere Sorge für Katzen ist der gesamte Kohlenhydratgehalt — Katzen haben eine begrenzte Fähigkeit, hohe Kohlenhydratmengen zu verstoffwechseln.
Das Problem mit getreidefreien Diäten
Viele getreidefreie Diäten ersetzen Getreide durch Kartoffeln, Tapioka oder Hülsenfrüchte — die ebenfalls Kohlenhydrate sind und manchmal einen höheren glykämischen Index haben als das Getreide, das sie ersetzten. Getreidefrei bedeutet nicht kohlenhydratarm.
Was für Katzen wichtiger ist
- Hoher tierischer Proteingehalt
- Moderates Fett
- Niedrige Kohlenhydrate insgesamt (unter 10% ist ideal für Katzen)
- Nassfutter (höherer Feuchtigkeitsgehalt)
Fazit
Getreidefrei ist nicht automatisch besser für Katzen. Konzentrieren Sie sich auf hohes Protein, niedrige Kohlenhydrate und angemessene Feuchtigkeit statt auf die An- oder Abwesenheit von Getreide.
```