Die teuersten Hundrassen der Welt: Preise & Was Sie bekommen
Von Sarah Bennett, Certified Animal Nutritionist
Die Vorstellung, dass ein Hund so viel kosten könnte wie ein kleines Auto, mag außergewöhnlich erscheinen – bis Sie bedenken, was bei der Aufzucht eines solchen Hundes erforderlich ist. Hinter jedem atemberaubenden Preisschild stecken Jahre selektiver Zucht, umfangreiche Gesundheitsuntersuchungen, spezialisierte Pflege und in einigen Fällen Jahrhunderte von Rassegeschichte zur Bewahrung seltener genetischer Linien. Teuer bedeutet jedoch nicht immer besser, und einige der weltweit teuersten Rassen haben Gesundheitsprobleme, die die Lebenskosten weit über den anfänglichen Kaufpreis hinaus treiben.
Ob Sie vom majestätischen Tibetischen Mastiff, dem eleganten Samojede oder der zunehmend modischen Französischen Bulldogge Nierenkrankheit Diet">Nierenkrankheit in Dogs: Diet, Supplements & Quality of Life">Nierenkrankheit">Health Problems: BOAS, Spine & Heat Risk">Französischen Bulldogge angezogen werden – es ist wichtig zu verstehen, wofür Sie tatsächlich bezahlen und welche laufenden Kosten Sie erwarten sollten, bevor Sie Schecks ausstellen. Wie The Kennel Club UK betont, sollte der Kaufpreis die geringste Ihrer finanziellen Überlegungen bei der Wahl einer Rasse sein.
Tibetischer Mastiff: Bis zu £1,5 Millionen
Der Tibetische Mastiff hat einen fast mythologischen Status unter teuren Hundrassen. In China während der Blütezeit des Luxushundemarktes in den frühen 2010er Jahren wechselten einzelne Tibetische Mastiffs für Summen in Höhe von über einer Million US-Dollar den Besitzer. Ein rotmanteliger Rüde namens „Big Splash" soll 2011 für £945.000 verkauft worden sein und machte weltweit Schlagzeilen. Auch heute können gut gezüchtete Exemplare aus den top chinesischen oder tibetischen Blutlinien in westlichen Märkten £5.000–£15.000 kosten.
Diese enormen, bärenartigen Hunde – Rüden können über 70kg wiegen – wurden historisch verwendet, um Himalaya-Klöster und nomadische Camps vor Wölfen und Leoparden zu bewachen. Ihr doppeltes Fell, ihre würdevollen Temperamente und ihre alte Herkunft unterstützen einen großen Teil ihres Mystique. Sie sind jedoch nicht für unerfahrene Besitzer geeignet. Sie sind unabhängig, territorial und benötigen viel Platz. Wie National Geographic bemerkt hat, stellt die Kombination aus Seltenheit, kulturellem Ansehen und Arbeitserbe des Tibetischen Mastiff ihn in eine Kategorie für sich selbst.
Samojede: £8.000–£12.000
Das ewige „Lächeln" des Samojeden und sein schneeweißes Fell haben ihn zu einer der begehrtesten – und teuersten – Begleithunde der Welt gemacht. Ursprünglich von den samojedischen Völkern Sibiriens gezüchtet, um Rentiere zu hüten und Schlitten zu ziehen, haben diese athletischen, geselligen Hunde enorme Anhänger als Familienhunde gefunden. Die hohe Nachfrage in Kombination mit relativ kleinen Zuchtpopulationen hält die Preise oben, wobei gut gezüchtete UK-Welpen von gesundheitsgeprüften Eltern typischerweise £3.000–£6.000 kosten, und Show-Qualität Exemplare von führenden Züchtern erheblich mehr.
Gesundheitsaspekte umfassen Hüftdysplasie, progressive Retina-Atrophie und eine Zustand namens Samojede-Erbglomerulopathie – eine Nierenkrankheit in Dogs: Diet, Supplements & Quality of Life">Nierenkrankheit spezifisch für die Rasse. Seriöse Züchter überprüfen alle diese Faktoren, was die Produktionskosten erhöht und einen Teil des Premiumpreises rechtfertigt.
Chow Chow: £5.000–£8.000
Einer der ältesten und markantesten aller Hundrassen, die Mähne wie ein Löwe, das tiefe Stirnrunzeln und die berühmte blauschwarze Zunge des Chow Chow machen ihn sofort erkennbar. Diese alte chinesische Rasse wurde zum Jagen, Hüten, Ziehen und Bewachen verwendet und behält bis heute einen tiefgreifend unabhängigen, fast katzenartigen Charakter. The Guardian hat den Chow Chow unter den teuersten Rassen Großbritanniens hervorgehoben, wobei die Preise scharf gestiegen sind, da die Nachfrage von Käufern, die einen charaktervollen Begleiter suchen, gewachsen ist.
Ihr dickes Doppelfell erfordert umfangreiche Fellpflege, und die Rasse ist anfällig für Lid-Entropium (ein schmerzhaftes Einrollen des Augenlids nach innen), Hüft- und Ellbogendysplasie sowie Schilddrüsenprobleme. Diese potenziellen Gesundheitskosten sollten bei einer Kaufentscheidung stark berücksichtigt werden.
Löwchen: £5.000–£10.000
Bekannt als „Little Lion Dog", ist der Löwchen eine der seltensten Rassen der Welt, mit Registrierungen, die sich in den meisten Ländern auf nur wenige hundert Welpen pro Jahr belaufen. In den 1970er Jahren galt die Rasse als die seltenste überhaupt. Diese Seltenheit, kombiniert mit ihren charmanten Persönlichkeiten und historischen Verbindungen zum europäischen Adel – sie erscheinen in Wandteppichen und Porträts aus dem fünfzehnten Jahrhundert – platziert sie unter den teuersten kleinen Rassen, die verfügbar sind.
Im Gegensatz zu vielen teuren Rassen wird der Löwchen im Allgemeinen als robuster, gesunder Hund mit relativ wenigen erblichen Problemen betrachtet, was die Lebenskosten des Besitzes vorhersehbarer macht als bei einigen anderen hochpreisigen Rassen.
Französische Bulldogge: £3.000–£8.000
Keine Diskussion über teure Hunde wäre vollständig ohne die Französische Bulldogge, die über ein Jahrzehnt lang die UK- und US-Beliebtheitslisten dominiert hat. Die Preise für Französische Bulldoggen sind zusammen mit ihrer Beliebtheit in die Höhe geschossen, wobei „seltene" Farbvarianten (Blau, Lila, Merle) manchmal für £10.000 oder mehr beworben werden – Preise, vor denen die AKC und die meisten verantwortungsvollen Zuchtorganisationen stark warnen, da viele extreme Farben mit extremer Zucht verbunden sind.